Ein hochwirksames, systemisches Triazol-Fungizid
Wirkt primär durch die Störung der Synthese von Zellmembranen pathogener Erreger, um Krankheiten vorzubeugen und sie zu behandeln.
1. Zielkrankheiten
Hexaconazol besitzt ein breites fungizides Wirkungsspektrum und wird hauptsächlich zur Bekämpfung folgender durch höhere Pilze verursachter Krankheiten eingesetzt:
Wirkt hauptsächlich gegen: Echten Mehltau, Rost, Blattscheidenfäule, Schwarzfleckenkrankheit, Braunfleckenkrankheit, Reisbrand usw.
Anwendungsbereiche: Weit verbreitet bei Reis, Weizen, Gurken und anderem Gemüse sowie bei Obstbäumen wie Äpfeln und Weintrauben.
2. Dosierung und Anwendung
Reisscheidefäule: 450-750 ml/ha
Weizenmehltau: 525-750 ml/ha
Reis-Falschtrog: 525-750 ml/ha
Gurkenmehltau: 225-375 ml/ha
3. Formulierungsvorschläge
Hexaconazol kann mit verschiedenen Fungiziden mit unterschiedlichen Wirkmechanismen kombiniert werden.
*ThiabendazolSynergistischer Effekt, der vor allem Grauschimmel bekämpft und gleichzeitig Mehltau und Sternrußtau angeht.
*Fluazinam: Erweitert das Bekämpfungsspektrum, bekämpft synergistisch mehrere Krankheiten und senkt die Kosten für Pestizide.
*Cyprodinil: Signifikanter Synergieeffekt, eingesetzt bei Obstbaum- und Gemüsekrankheiten sowie verschiedenen Pilzkrankheiten.
*DifenoconazolAuch ein Triazol, zeigt aber nach der Kombination dennoch einen signifikanten synergistischen Effekt, wodurch der Kontrollbereich erweitert wird.
*Thifluzamid: Komplementäre Vorteile, Erweiterung des fungiziden Spektrums, wirksam sowohl gegen Reisscheidefäule als auch gegen Obst- und Gemüsekrankheiten.
Beispiele hierfür sind Mehltau, Braunfleckenkrankheit, Rost, Schwarzfleckenkrankheit und Anthraknose.
*FluxapyroxadSynergistischer Effekt, vor allem bei der Bekämpfung von Reisbrand und Gurkenmehltau.
Veröffentlichungsdatum: 10. Juni 2026


